Verkehrsgutachten für den Markt Dinkelscherben –

Hauptschüler als Verkehrszähler

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Um die weitere städtebauliche Entwicklung des Marktes Dinkelscherben sinnvoll und konstruktiv voran zu bringen, ist es notwendig, ein neues Verkehrsgutachten zu erstellen. Dieses soll Entscheidungshilfe für die richtige Standortwahl von Gewerbeflächen mit Überlegungen zu weiteren verkehrlichen Anbindungen an das regional bestehende Verkehrsnetz sein. Zudem soll es Wege aufzeigen, wie Dinkelscherbens Hauptverkehrsstraßen vom hohen Anteil an Güter- und Schwerlastverkehr befreit werden können.

Anfang Oktober beauftragte der Markt Dinkelscherben das Ulmer Unternehmen MODUS CONSULT, ein Büro für Verkehrs- und Städteplanung, mit der Ausarbeitung einer Verkehrsuntersuchung. 54 Schüler der 8. und 9. Klassen der VS Dinkelscherben beteiligten sich mit großem Interesse an der notwendigen Verkehrszählung, mit deren Hilfe Verkehrsströme und Verkehrsdichte im Bereich der örtlichen Durchgangsstraßen gemessen wurden. Nach einer Einweisung am Tag vor der Zählung saß die erste Hälfte der Zähler bereits um 6 Uhr in der Früh auf ihren festgelegten Plätzen, um die Knotenpunkt- und Querschnittszählung durchzuführen. Herr Ing. Hecker vom Büro MODUS CONSULT sowie die Klassleiter der Schüler wachten darüber, dass bei der Zählung alles klappte. Mitarbeiter des Marktes Dinkelscherben sorgten für reichhaltige Verpflegung und so vergingen die 7 Stunden Zählzeit bis zum Wechsel an die 2. Gruppe von Zählern im Nu. Diese waren von 13 Uhr bis 20 Uhr im Einsatz und verfolgten die Verkehrsströme bis in die hereinbrechende Dunkelheit.

Herr Hecker von MODUS CONSULT lobte die gewissenhafte Zählweise der Schüler und bedankte sich bei ihnen für ihren Einsatz. Er kündigte an, dass die Auswertung und die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung den Schülern selbstverständlich im Unterricht erläutert würden. Auch Schulleiter Manfred Hörmann sowie die begleitenden Lehrkräfte Herr Hackenberg, Frau Wiedemann, Frau Ries sowie Herr Rauh waren voll des Lobes über den zuverlässigen und pflichtbewussten Einsatz ihrer Schüler zum Wohle der Allgemeinheit. Lohn für ihre Tätigkeit im Rahmen der Verkehrszählung erhalten die Schüler auch in finanzieller Hinsicht, wenn ihre Kosten für Schifahrten, Abschlussfahrten etc wesentlich geringer ausfallen als ursprünglich geplant.     

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