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Besichtigung des Solarparks in Dinkelscherben
Energie kennt viele Quellen – Unter diesem Motto beschäftigt sich die Klasse 7a der Grund- und Mittelschule Dinkelscherben zur Zeit im Zusammenhang mit ihrem Comenius-Projekt mit regenerativen Energien.
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Am vergangenen Freitag besichtigten die Schüler mit ihren Lehrerinnen Frau Grohs und Frau Beintner die Solaranlage Dinkelscherben an der Augsburger Straße in Richtung Häder. Die Anlage wurde im Jahr 2010 gebaut und kostete etwa 7 Millionen Euro.
Frau Schneider-Geyer, die Projektmanagerin der Betreiberfirma Vento Ludens aus Jettingen erklärte den Schülern, dass auf einer Fläche von 8 Hektar 12000 Module installiert wurden, die Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandeln. Jeweils 50 Module sind in Zweierreihen auf sogenannten Tischen so angeordnet, dass möglichst wenig Beschattung entsteht und somit die größtmögliche Energieausbeute gewährleistet ist.
Ein Modul kann ca. 200 Watt pro Stunde erzeugen. Es wird garantiert, dass mindestens 80 % dieser Leistung über mindestens 25 Jahre erhalten bleibt. Die Anlage erzeugt je nach Sonnenscheindauer unterschiedlich viel Strom. An einem nebligen Tag wie dem 14. November wurden nur etwas über 800 kWh erzeugt, dagegen am sonnigen 15. Juni 2011 mehr als 12000 kWh. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht im Jahr ca. 4000 kW.
Gruppen von Modulen sind in Reihe geschaltet und werden dann auf den Generatoranschlusskasten geklemmt, der sich unter den Tischen befindet. Da in den Modulen Gleichstrom erzeugt wird, wir aber für unsere Geräte Wechselstrom benötigen, wird der Strom von Wechselrichtern in Wechselstrom umgewandelt. Die Wechselrichter befinden sich in diesem Häuschen: |
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Der Wechselstrom wird nun an die Übergabestation geleitet und ins Stromnetz der Lechwerke eingespeist. |
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Ein Problem der Solarparks besteht darin, dass Strom zwar grundsätzlich in Batterien gespeichert werden könnte, dies aber nicht immer rentabel umgesetzt werden kann. Außerdem entstehen auf Grund der hohen staatlichen Fördergelder immer mehr Solarparks. Das bewirkt jedoch ein Fehlen an landwirtschaftlicher Nutzungsfläche. Man versucht nun wieder gegen zu steuern, indem der Neubau von Solarparks auf Freiflächen nicht mehr genehmigt wird. Neue Solarparks dürfen nur noch auf 110 m breiten Korridoren entlang von Autobahnen oder Bahnstrecken bzw. in ehemaligen Abbaugebieten errichtet werden.
Frau Schneider-Geyer zeigte sich sehr erfreut über das Interesse der Jugendlichen und stellte den Schülern umfangreiche Zusatzmaterialien zur Verfügung.
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